AD(H)S – Handlungsleitende Strategien für den Unterricht
Fortbildung II
ADHS ist eine der häufigsten psychischen Störungen und oftmals die Ursache für unkonzentriertes, unaufmerksames und trotziges Verhalten in der Schule. Dies wirkt sich zumeist negativ auf die Schulleistungen aus, aber auch häufig auf die soziale Integration des Kindes in die Gleichaltrigengruppe. Häufig stehen Lehrkräfte dem Fehlverhalten des Kindes im Unterricht hilflos gegenüber, das gesamte Unterrichtsklima ist belastet. Neue Ideen und Anregungen für den Unterricht müssen entwickelt und umgesetzt werden.
Inhalt dieser Fortbildung: Am Beispiel eines schwierigen Kindes der Klasse (sollte vorher ausgewählt werden) soll das Fehlverhalten analysiert werden. Danach sollen konkrete Strategien für den Schulalltag entwickelt werden, um das schwierige Kind in seiner Entwicklung günstig zu beeinflussen. In der Lehrergruppe soll besprochen werden, wie die Unterrichtsstunden günstig strukturiert werden können. Anhand positiver Konsequenzen soll das Verhältnis zu den auffälligen Schülern verbessert werden, durch angemessene negative Konsequenzen sollen ungünstige Verhaltensweisen verringert werden.
Ziel ist es konkrete handlungsleitende Strategien für den Schulalltag im Umgang mit schwierigen Kindern zu erarbeiten, damit diese unmittelbar umgesetzt werden können.